10. Tag – Campus Tour OSU und Portland Sightseeing


Nach einer meist frühstückslosen Busfahrt ging es direkt zur OSU (Oregon State University), sodass sich unsere Mägen vorerst von der speziellen amerikanischen Kost erholen konnten. An der OSU haben wir von Studierenden, welche mit professionellem Mikro-Lautsprechersystem ausgestatteten waren, eine Campusführung erhalten. Das Recreation Center dort strotzt nur so vor Sportanlagen: von Tennis, Gewichte, Klettern über Bouldern, Wassersport, Fußball, Lacrosse, Boxen, Wrestling, Volleyball, Tischtennis und Basketball ist alles möglich und wir haben sicherlich nicht alles gesehen.
Das Football Team spielt in der First Division und das Baseballteam ist 2018 sogar Meister in der College-Liga geworden. In typisch amerikanischer Art identifizieren sich die Studenten stark mit ihrem College. Entsprechend fällt auch die Größe des Merch-Stores aus.

Lieferroboter die autonom Essen quer über den Campus transportieren
Merch-Store der OSU mit Fanartikel für jede denkbare Gelegenheit

Besondere Begeisterung riefen die kleinen Essenszubringerroboter während der Campustour bei diversen Mitgliedern des Orchesters hervor, welche in ihrer noch etwas tollpatschigen Art und Weise sogar vor Straßenüberquerungen keinen Halt machten. Die Gebäude waren, wie in Amerika beliebt, fast alle aus Ziegelsteinen gebaut und deutlich flacher als in Deutschland typisch. Trotz einer Studierendenschaft von mehr als 30.000 Studierenden können die Vorlesungen typischerweise in Gruppengrößen von weniger als 30 Studierenden gehalten werden. Nach der Campus Führung ging es noch in die Mensa der Uni mit einer großen und leckeren, aber nicht weniger fettigen Auswahl an Essen aus verschiedenen Regionen der Welt. Danach wurde der Roadtrip gen Portland fortgesetzt, eine willkommene Möglichkeit den Schlaf der letzten Nacht nachzuholen.

Nachdem alle langsam im Bus wach wurden, konnte bei einer kleinen Stadtrundfahrt in ausgelassener Stimmung gespannt aus dem Fenster geschaut und beobachtet werden, was Portland so zu bieten hat. Im Hotel angekommen blockierte die wuselnde Gruppe an Musiker*innen wie üblich den Eingang des Hotels. Sobald die Zimmer (teilweise mit luxuriösem Blick über Portland) bezogen waren, stand erstmal ein Stündchen Entspannung auf dem Programm. Nach einem Nickerchen brachen wir in individuellen Gruppen zur Stadtbesichtigung auf. Erster obligatorischer Stopp war der Powells Book Store, der größte Buchladen der Welt für neue und gebrauchte Bücher. Darin verloren gegangen ist zum Glück keiner, das Potential dazu bestand aber auf jeden Fall. Später ging es an die Waterfront, von der aus die vielseitigen Brücken Portlands bestaunt werden konnten. Neben Portlands Sehenswürdigkeiten wurden uns die Missstände in Form von zahlreichen Zeltlagern entlang der Straßen der Stadt vor Auge geführt. Ein Anblick der einen zum Nachdenken brachte.

Powell’s Book Store (I like big books and I cannot lie)

Nach einem wunderbaren gemeinsamen amerikanischen Essen im „Killer Burger“, ging es weiter in die „Blue Moon“ Bar ganz in der Nähe unseres Hotels. Hier gab es neben dem scheinbar standardmäßigen Billard (bis jetzt in jeder Bar zu finden!) auch zwei „Shuffle Boards“. Wer das nicht kennt: es ist eine Art „Mini Curling“ auf einem Tisch. Wer „Curling“ nicht kennt, das ist ganz ähnlich wie „Boccia“ und wer das nicht kennt, sollte dringend diese Wissenslücke schließen! Kurz gesagt: ein sehr unterhaltsames Spiel!

Amerikanische Bars bieten oft auch Unterhaltungsmöglichkeiten, wie Billard oder wie hier dargestellt Shuffleboard

Um Mitternacht gab es dann Grund zum Feiern, denn Carmina aus den Celli durfte ein neues Lebensjahr begrüßen! Da die Nacht zuvor in Corvallis allerdings für die meisten von uns sehr lang wurde, ging es danach für einige schnell ins Bett mit Aussicht auf eine lange, erholsame Nacht im „Park Lane Suites & Inn“ in Portland.

Ausblick auf Portland vom Hotel

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