Nach der langen Anreise ein ganzer Tag ohne Proben oder Konzert, nur um Vancouver zu erleben und zu genießen! Das war unser heutiges Ziel und wir verteilten uns dazu auf 3 verschiedene Touren, begleitet von Studierenden der University of British Columbia.
Als wir die U-Bahn Station nach unserer langen Überfahrt vom Campus in die Stadt verließen und ein Touri-Gruppenfoto mit dem Goldbären anlässlich HaRiBos Geburtstag gemacht haben, ging’s los zu unserer ersten Route und den sehenswertesten Spots in Vancouver. Neben der weitläufigen Aussicht vom Rooftop der Public Library beispielsweise auf die vielen begrünten Dächer oder den Swimming Pool des Hilton Hotels und die geschäftigen Straßen, gab es auch kulinarische Weiterbildung: den Japadog, ein japanischer Hotdog, und Poutine, die traditionellen kanadischen Pommes mit Bratensoße und weißem Cheddar (sehr zu empfehlen).

Ein paar Straßen weiter konnte man die Steamclock (Dampfuhr) im Stadtviertel Gastown begutachten, die weltweit erste und eine der nur wenigen funktionierenden Dampfuhren weltweit. Zur vollen Stunde ertönt hier die Big Ben Melodie, die durch mit Dampfkraft betriebene Pfeifen erzeugt wird.
Die Tour ging weiter zum Hafen, an dem wir Wasserflugzeugen bei Start und Landung zuschauen konnten und einen wunderschönen Blick auf die Nationalparks der gegenüberliegenden Seite hatten.
Der krönende Abschluss war die traumhafte 360° Aussicht vom Vancouver Lookout, sogar der Mount Baker in Washington war von dort aus sichtbar.

“Ganz schön hoch hier”, das war unser Gedanke zu Beginn der zweiten Route. Über uns schwebte das Fachwerk der Granville Street Bridge. Sie bringt die Menschenmengen vom Westen und Süden der Stadt über den Fluss ins Zentrum der Stadt. Unter ihr dagegen, auf der Granville Island, genossen wir unser erstes Ausflugsziel und schlenderten gemütlich zwischen Obst und Gemüse, Fischen und Krebsen , Schokolade und Kaffee. In den Markthallen herrschte eine rege Stimmung. Hinter den Hallen empfing uns ein toller Blick auf die Hochhäuser von Vancouver: Ganz schön hoch hier!


Mit dem Boot setzten wir über nach Downtown und liefen bis ans andere Ende der Stadt und zum Hafen. Imposant ragten die Häuser in die Luft. Durch viele Bäume und auch einigen kleineren Häuser wurde es zu einem entspannten Spaziergang bei super Wetter. Im Vancouver Harbor konnten wir beobachten, wie die Flugboote im Wasser auf ihrem Weg nach Victoria starteten und landeten.
Am Wasser entlang ging es von hier aus weiter zum großen Stanley Park. Hier wurden wir mit einem tollen Blick auf die Skyline der Stadt belohnt.

Natur und Wanderung waren das Motto unserer 3. Route auf den Grouse Mountain, wo wir, ungefähr 2.800 Treppen überwindend, heldenhafte 800 Höhenmeter in 2.9 Kilometern Strecke zurücklegten. Muskelkater für morgen ist also vorprogrammiert!
Den obligatorischen „Nett hier“-Sticker hinterlassend erreichten wir den Gipfel, wo wir mit Schwarzbären, einer akrobatischen Holzfäller-Show und vor allem einer atemberaubenden Aussicht belohnt wurden.
Nun gab es noch das Problem des Rückwegs… Hier trennte sich die Spreu vom Weizen und einige von uns aktivierten ihre Sportler-Seele und gingen zu Fuß zurück. Für die Anderen von uns war der erneute Weg zurück zu Fuß vielleicht zu abschreckend oder die Gondel zu verlockend, jedenfalls entschieden wir uns für den sehr gelegen kommenden und eleganten Ausweg per Maschine.

Abgeschlossen wurde der Abend mit einer Wiedervereinigung aller Gruppen im Steamworks Brew Pub, wo wir den Abend mit Bier und kanadischem Essen (eventuell dem zweiten Poutine des Tages) ausklingen ließen.


2 Antworten zu “2. Tag – Vancouver Sightseeing”
Die Dampfuhr ist ja der Hammer, habe gerade mal ein Video davon angesehen. Richtig schöner Klang 🙂
Was könnte man da drauf für Songs spielen?
– Eine Insel mit zwei Bergen (nur ein paar Takte)
– When The Saints Go Marching In
– …?
Ja in echt noch viel beeindruckender. Denke ein Prosit ist auch drin und um die Ecke ist das Steamworks Pub eine lokale Brauerei mit leckeren Bierspezialitäten.